Was die Karten uns sagen

Was die Karten uns sagen

Bereits im 7. Jahrhundert war das Kartenlegen in China bekannt.
Nach Meinung vieler Forscher heutzutage wurden auch im alten Ägypten Karten zur Wahrsagung verwendet.

Zwar wurden die Karten selbst zum spielen erfunden, aber schnell wurden sie zum Erstellen von Orakeln und somit zum Kartenlegen genutzt. 
Für Voraussagungen der Kartenleger interessierten sich im 18 Jahrhundert im besonderen die Adligen, als Beispiel Napoleon Bonaparte, die französische Kaiserin Joséphine oder auch der Kaiser von Russland Alexander I, die sich oft sehr präzise an die Deutungen der Wahrsager hielten. Als die Zeit des Buchdruckes kam, verbreiteten sich die Karten immer mehr und wurden dadurch immer beliebter.

Die Zigeuner die das Kartenlegen sehr früh beherrschten (bereits im 13. Jahrhundert dokumentiert) führten gegen Ende des 13. Jahrhunderts die Karten bereits nach Europa ein. 

Kartomantie, so wird das Kartenlegen auch genannt, ist ein Teilbereich der Wahrsagekunst.
Im Lauf der Zeit entwickelten sich immer mehr Varianten der Kartendecks.

Mit Hilfe der Kartenblätter, z.B. Lenormand-, Skat-, Engel-, Tarot oder Zigeuner Karten, können die Kartenleger sich einen Überblick über eine bestimmte Person verschaffen und so etwas über deren Zukunft voraussagen. Dies wird zwar immer wieder wissenschaftlich dementiert, doch ist die Wissenschaft auch nicht in der Lage, das Gegenteil zu beweisen.

Das Kartenlegen selbst ist sehr unterschiedlich. Jeder Kartenleger hat seine Handschrift. Der eine nennt Zeiten, der andere nicht. Einer arbeitet zusätzlich mit Hellsicht, der andere nicht.
Ein Kartenleger kann alles über Sie in einem Kartenblatt sehen. Wenn Sie also etwas wissen möchten, dann stellen Sie eine gezielte Frage, umso besser kann man in Ihr Kartenblatt schauen. Oft wird die Frage gestellt „was siehst du denn so?“ „36 Karten, mit ganz vielen Themen“.

Und nun das wichtigste. Dass das Leben kein Ponyhof ist, das haben wir alle schon im Laufe der Jahre mitbekommen. Aber auch Kartenleger können keine negativen Erlebnisse in positive Umwandeln, sie können nur Tendenzen aufzeigen, wie sich eine Situation entwickeln kann. Da kommen wir zum wichtigsten Punkt. Ein guter Kartenleger wird immer sagen, was er im Kartenblatt sieht. Er wird niemandem nach dem Mund reden, sondern immer als neutrale Person in ein Kartenblatt schauen. Was aber das A und O ist, ist dass der Ratsuchende genau zuhört und auch die gesagten Dinge annimmt.

Denn wer sich die Karten legen lässt wird auch sehr oft gezeigt bekommen, was er ändern sollte, nicht die anderen, sondern er selbst. Das Kartenblatt zeigt Kartenlegern, wie sich
jemand verhält, ob er als Beispiel in einer Partnerschaft klammert, eifersüchtig ist oder dem Partner nachspioniert. 
Warum spioniert denn der Ratsuchende seinem Partner hinterher? Warum ist er denn eifersüchtig? Warum klammert er? All diese Verhalten haben auch eine Ursache. Also schaut man sich als Kartenleger die Ursachen an und zeigt dem Ratsuchenden auf, an was er wie arbeiten könnte um wieder Glücklich zu werden. Jetzt obliegt es dem Ratsuchenden, was er daraus macht.

• Möchte er etwas in seinem Leben verändern? Oder alles wie gehabt weitermachen?
• Kann er überhaupt an sich arbeiten? Oder ist er noch viel zu viel mit anderen Dingen beschäftigt?
• Kann oder möchte er seine Einstellung ändern? Oder will er so bleiben wie er ist?
• Vertraut er den Aussagen der Karten, oder wollte er etwas ganz anderes hören?

Möchte er aus welchen Gründen auch immer nichts ändern, oder zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht, dann werden die getroffenen Aussagen des Kartenlegers auch nicht eintreffen.

Alles wird so kommen, aber erst dann wenn sich der Ratsuchende mit seinen Lernaufgaben auseinander gesetzt hat. Aus diesem Grunde werden die gesagten Tendenzen verschoben.
Das nächste Thema ist, die anderen machen lassen. Viele Menschen wollen gerne etwas ändern, aber dafür nichts tun, sondern die „Anderen“ machen lassen. Auch das ist ein Problem. Ein jeder von uns hat sich sein Leben selbst gestaltet, bis zu dem Punkt, wo er alleine nicht mehr weiter kommt.

Diese Person sucht sich nun Hilfe bei einem Kartenleger, nimmt das gesagte nicht an und macht zum Schluss den Kartenleger für sein Leben verantwortlich… „Du hast aber gesagt“…! Auch das kann so nicht funktionieren. Ein jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.
Ein guter Kartenleger wird dem Klienten bei seiner Entscheidung unterstützen, darf aber keine Entscheidung abnehmen.
Kartenlegen bedeutet also Rat einholen, aber selbst die Dinge umsetzen.

Bei allem was Sie machen ist es wichtig, dass Sie ganz alleine Ihre Entscheidung treffen. Hinterfragen Sie warum Sie in bestimmte Situationen gekommen sind, setzen Sie sich mit Konflikten auseinander, verdrängen Sie diese nicht. Gehen Sie alles noch einmal Schritt für Schritt durch, Sie werden merken, was Sie nicht mehr möchten und wonach Sie noch größere Sehnsucht haben. 

Setzen Sie genau dort an, beginnen Sie mit positiven Aussagen wie: „ Ich werde…“ und Sie werden merken bei positiven Gedanken lassen die positiven Ereignisse nicht lange auf sich warten.

Ihre Tanja Schäfer von TAROTPOLIS.de

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